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Audi sieht keine Zukunft mehr in Wasserstoff Autos


onlyamiga
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Wasserstoffautos sterben in Europa einen langsamen Tod. Die Erwartungen an Lastwagen, Busse, Züge, Schiffe und Flugzeuge bleiben hoch.

Audi stellt die Entwicklung von wasserstoffbetriebenen Autos ein. Das geht aus einem Interview mit dem Vorstandsvorsitzenden Markus Duesmann in der deutschen Zeitung "DieZeit" hervor. Er sehe keine Zukunft für Wasserstoffautos und Brennstoffzellen, weil es in den kommenden Jahrzehnten praktisch unmöglich sein werde, genügend CO2-neutralen Wasserstoff für eine beträchtliche Zahl von Personenkraftwagen herzustellen.

Das macht es für Audi uninteressant, diese teure Entwicklung fortzusetzen. Laut Duesmann gibt es nur eine Lösung für ein nachhaltiges Personenauto - und das ist ein Elektroauto mit einer Batterie.

Für Audi bedeutet dies das Ende des H-Tron, eines Autos, das bis 2025 auf den Markt kommen sollte und von dem das Unternehmen bis vor kurzem noch recht begeistert war.Nachdem Audi das Feld verlassen hat, scheint das Wasserstoffauto in Deutschland und Europa einen langsamen Tod zu sterben. Daimler (Mercedes) und Volkswagen hatten ihre Investitionen in diesem Bereich bereits früher eingestellt. Auch die französische PSA sieht darin nicht viel Sinn. BMW ist noch auf halber Strecke, nicht so sehr für Europa, sondern z.B. Japan, wo die Infrastruktur für Wasserstoff weiter fortgeschritten ist. Die Audi-Schwestergesellschaft Porsche ist immer noch am positivsten, wie ein kürzlich vom deutschen Auto Motor Sport Magazin veröffentlichtes Interview mit Porsche-CEO Oliver Blume zeigt.

Eines der Probleme ist, dass sowohl die EU als auch Umweltorganisationen Wasserstoffautos kritisch gegenüberstehen. Folglich sind die Chancen gering, Investitionen in die dringend benötigte Infrastruktur zu sichern.

Weltweit sind die Asiaten führend bei Wasserstoffautos. Die absoluten Marktführer sind der japanische Toyota Konzern mit dem Wasserstoffmodell Mirai und der koreanische Autohersteller Hyundai mit dem Nexo. Auch Honda testet den Clarity.

Die Tatsache, dass es um Wasserstoffautos herum allmählich ruhiger wird, sagt nichts über die Aussichten für Lastwagen, Busse, Züge, Schiffe und Flugzeuge aus. Für diese Verkehrsmittel sind die Erwartungen an Wasserstoff als nachhaltigen alternativen Kraftstoff nach wie vor hoch.

Auch in Europa wurde eine Projekt für Lastwagen aufgesetzt. Beim Projekt kooperieren 15 Unternehmen um Wasserstoff-Brennstoffzellen-Lastwagen für emissionsfreie Schwerlastlogistik zu realisieren.

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